Wussten Sie, dass es einige Hunderassen gibt, die anfälliger für Diabetes Mellitus sind?

Diabetes mellitus (DM) ist eine relativ häufig in der Praxis vorgestellte Krankheit, und die Diagnose und Therapie sind auch heute oft noch eine Herausforderung. Es handelt sich um eine ernste Stoffwechselerkrankung, die oft das Wohlergehen unserer Haustiere nachhaltig gefährdet.
Eine Gruppe von RVC-TierärztInnen hat Daten von zahlreichen Patienten in verschiedenen Tierkliniken im Vereinigten Königreich gesammelt, sowohl von Tieren, bei denen DM diagnostiziert wurde, als auch von nicht diagnostizierten Tieren.
Aus der Analyse der Daten folgerten die UntersucherInnen, dass die Hunderassen Border Terrier und West Highland White Terrier jene mit der stärksten Prädisposition für DM darstellen. Die Häufung ist gleichermaßen bei Hündinnen, intakten Rüden, sowie Tieren über 8 Jahren zu erkennen.
Darüber hinaus weisen laut ForscherInnen auch weitere wichtige Faktoren frühzeitig auf die Entwicklung von DM hin. Verlängerte Behandlungszeiten mit Glukokortikoiden und begleitenden Risikofaktoren wie Fettleibigkeit, Pankreatitis und sogar der canine Hyperadrenokortizismus können solche Prädispositionen darstellen.
Auf der anderen Seite wurden mit Staffordshire Bullterrier, Shih-Tzu und deutschem Schäferhund Rassen genannt, die weniger wahrscheinlich an DM leiden.
