Wann sollte ich meine Katze entwurmen?

Die häufigsten Darmparasiten bei Katzen sind Toxocara cati und Toxascaris leonina, die als Rundwürmer bekannt sind, und Dipylidium caninum und Taenia taeniaeformis, die so genannte Plattwürmer sind. Rundwürmer werden übertragen, wenn das Tier mit infizierten Kotresten in Kontakt kommt oder wenn es Nagetiere erlegt und frisst, die kleine Wurmlarven beherbergen. T. taeniaeformis ist auch häufiger bei jagenden Katzen anzutreffen, die infizierte kleine Säugetiere fressen. D. caninum hingegen wird durch infizierte Flöhe oder Läuse verbreitet, die von den Katzen aufgenommen werden können.
Katzen mit einem geringen Parasitenbefall zeigen möglicherweise keine Symptome, aber stark befallene Tiere können verschiedene klinische Anzeichen zeigen, wie z. B.: Durchfall, Erbrechen, Anämie, Gewichtsverlust, Verstopfung und Dehydrierung.
Es gibt eine Vielzahl von Medikamenten, die zur Behandlung verwendet werden können, als Beispiel zu nennen wären: Fenbendazol, Pyrantel oder Praziquantel, die in kommerziellen Formen für Katzen erhältlich sind. Bei starkem Parasitenbefall kann es notwendig sein, die Eingabe nach 2 Wochen zu wiederholen.
Zur Vorbeugung wird empfohlen, das Antiparasitikum zwischen der 6. und 16. Lebenswoche bei Katzenwelpen zu verabreichen und bei jungen und erwachsenen Katzen die Verabreichung zweimal im Jahr zu wiederholen. Man sollte berücksichtigen, dass die Häufigkeit der Entwurmung von der Umgebung abhängen sollte, in der die Katze lebt. Das bedeutet auch, dass eine Wohnungskatze im Vergleich zu einer Freigängerkatze möglicherweise weniger entwurmt werden muss.
